Hajimemashite!

Im Jahre 1989 fand ein Gespräch im Rathaus statt, in dem uns die Peter Klöckner-Stiftung die Organisation und Finanzierung einer Japanisch-AG anbot.

 

Grundlage dieses Angebots war die Broschüre des Landesamtes für
Schule und Weiterbildung “Modellversuch Japanischunterricht in der
Sekundarstufe I und II”. Bei dem Gespräch schlugen Herr Rafael E.
Beermann MA, Herr Dr. rer. pol. Ulrich van Lith und Herr Prof. Dr.
Heiner Pürschel vor, dass wir die SchülerInnen der Jahrgangsstufe
10 der drei Gymnasien in Oberhausen-Mitte zu einer Information
über eine zukünftige Arbeitsgemeinschaft einladen sollten. Im
Schuljahr1990/91 fand dann die erste Japanisch-AG mit etwa 20
SchülerInnen an unserer Schule statt.

Im Laufe der vergangenen siebzehn Jahre hat die Bezirksregierung
Düsseldorf die Finanzierung dieser AG übernommen. Jedes Jahr, am Ende des
Schuljahres, werden die fünf Gymnasien in Oberhausen angeschrieben, und es wird
ihnen ein neuer Kurs angeboten. In den Jahrgangsstufen 12 und 13 ist die
Teilnehmerzahl gewöhnlich geschrumpft, so dass unser Japanischlehrer, Herr Natsuo
Nakajima von der Universität Duisburg, neben dem Kurs in der Jahrgangsstufe 11 einen gemeinsamen für die Jahrgangsstufe 12 und 13 durchführt. Nur wenige halten bis zur Jahrgangsstufe 13 durch, aber auch die, die nur ein Jahr teilgenommen haben, werden -
so hoffen wir - in ihrem Berufsleben sehr oft auf ihre Japanischkenntnisse zurückgreifen
können.

Ein Schüler erinnert sich...

Seit schon etwa 17 Jahren existiert an dieser Schule eine Japanisch AG. Diese AG wird
von Nakajima - san geleitet. Angeboten wird sie ab der 11. Klasse. Wenn man es
durchsteht, kann man bis zur 13. Klasse mitmachen und dann etwas Japanisch
sprechen, lesen, schreiben und verstehen. Für diese Sprache habe ich mich
entschieden, weil mir gesagt wurde, dass man bei einer Bewerbung “bessere Karten”
hat, wenn man Japanisch-Kenntnisse vorweisen kann. Außerdem finde ich diese
Sprache höchst interessant. Es macht Spaß, Japanischzu lernen, aber wenn es heißt, die
Hiragana-Schrift zu lernen, dann kommt man sich vor wie bei einer Gehirnwäsche. Der
Lehrer sitzt dabei vorne und hält die Zeichen immer durcheinander hoch und man soll
im Chor die Bedeutung sagen. Wenn diese Prozedur nach 20 min beendet ist, hat man
ein dumpfes Gefühl im Kopf. Aber nach noch mal 20 min fühlt man sich dann wiede
r besser, weil man doch schon ein bisschen kann. Der Lehrer macht auch oft Witze, dass
man fast nicht mehr aufhören kann zu lachen. Schon nach einer Stunde kann man diese japanischen Begrüßungsformeln:

Hajimemashite
Watashi wa Andreas desu
Watashi no gakoo wa Bertha von Suttner Gymnasium desu.
Watashi no shumi wa pasokon to famikon to eiga desu.
Watashi wa juulokusai desu.
Doozo yoroshiku!

sayoonara!

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