Gedenken an den 9.11.1938

Wie in jedem Jahr hat das Bertha auch in diesem Jahr an der Gedenkveranstaltung in der Friedensstraße teilgenommen.

 

Auch in diesem Jahr haben drei Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 bei der Gedenkveranstaltung zum 9. November an die Gräueltaten der NS-Zeit erinnert. Die
insgesamt gelungene Veranstaltung wurde von der Gedenkhalle in Zusammenarbeit mit
dem Theater und der jüdischen Gemeinde durchgeführt. Unsere Schüler haben in
beeindruckender Weise "Dokumente der Vernichtung" vorgetragen. Die Originaltexte
von Heinrich Himmler und Rudolf Höß (Lagerleiter von Auschwitz) machen in
eindringlicher Weise deutlich, wie sachlich und kalt die Nationalsozialisten den
selbsternannten Gegner, das Judentum, bekämpft haben. Die Texte verdeutlichen in
ihrer grausamen Sachlichkeit die ganze Dimension dieses kühl durchgeführten
Verbrechens an der Menschlichkeit. Unsere Schüler haben in besonderer Weise
hervorgehoben, dass die damalige Bevölkerung davon gewusst hat. Genauso kennen
wir heute unsere Vergangenheit und sollten in diesem Bewusstsein immer für eine
gerechtere Welt eintreten. Das gilt für die aktuelle Entwicklung der rechtsextremen
Szene auch in unserer Stadt, aber auch darüber hinaus für jede Ungerechtigkeit gegen
eine Gruppe von Menschen.

 

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