Aktuelle Informationen zu den Fahrten nach Paris, Versailles, Lüttich, Berlin, Straßburg... finden sich auch auf den Seiten der Fachschaft Französisch hier.

Jgst. 13: Französisch-Kurs (F11) nimmt teil am Festival ARTENTION in Paris.

Artention „steht für eine Zeit des intensiven Austauschs, des persönlichen Kennenlernens und hochklassiger Kultur“.

 

Ca. 1700 Schüler/innen aus NRW, darunter auch 11 Schüler/innen des Grundkurses Französisch aus der Jahrgangsstufe 13, fuhren am 03. Oktober nach Paris , um am 04. Oktober unter dem Motto « Allons-y! » (Los geht’s!) vor französischen Schülern und Schülerinnen ihren Beitrag zum Austausch zwischen französischen und deutschen Jugendlichen zu leisten.
Am Abend des 04. Oktober werden alle am Programm teilnehmenden deutschen und französischen Schüler/innen gemeinsam im Zénith in Paris ein Konzert der Berliner
Gruppe MIA besuchen und danach können alle an der langen Museumsnacht teilnehmen, während der auch bekannte Künstler aus NRW mit ihren Werken vertreten sein werden.

Nachdem der als Generalprobe verstandene Auftritt der Schüler/innen aus dem Französisch-Kurs (« … c’est Oberhausen! ») während des Schulfestes am 19.9. auch von den Darstellerinnen und Darstellern selbst als eindeutig „nicht gelungen“ eingeschätzt worden war, haben sich die Schüler/innen nun intensiv um eine Erweiterung und Verbesserung der Präsentation bemüht – und alle sind mit dem Ergebnis zufrieden. So können wir uns auf die Bühne eines uns zugewiesenen Gymnasiums in Fontainebleau wagen, nachdem wir den für eine Lerngruppe zu Beginn des 3. Jahres Französisch nicht ganz einfachen Abend in einer französischen Gastfamilie – ein/e Schüler/in pro Familie – hinter uns gebracht haben werden.

Wir sind gespannt, mit welchen Eindrücken wir zurückkommen.

Für die Gruppe: H. Fidelak

Festival Artention

Zwei Französisch-Kurse fahren mal … nicht nach Paris:

Straßburgfahrt 14. – 16. Juni 2008

 

Nicht nur am Samstagmorgen
hatten wir Glück mit dem Wetter:
Erst direkt nach einem heftigen
Regenschauer wurden wir von
unserer Busfahrerin, einer
ehemaligen Schülerin unserer
Schule, zum Einladen des
Gepäcks aufgefordert. Wie’s
wettermäßig dann weiterging?
Nun, viele schliefen erstmal eine
Runde, denn an einem Samstag
um 6.45 Uhr an der Schule zu
sein, das ist einfach hart.
Über Wittembourg und ein wenig
durch die südliche Pfalz und das
nördliche Elsass kamen wir
schließlich bei Sonnenschein an
der Jugendherberge direkt hinter
der Grenze bei Kehl und am Rand
des Geländes der Ländergrenzen
übergreifenden Gartenschau von
2004 an. Das öffentliche
Nahverkehrswesen erschloss sich
bei der ersten Erkundung der
Stadt: Bus 2 oder Bus 21? Beide
möglich. Tram C oder D? Wenn
Bus 2, dann C; nimm D nach 21.
Es klappte und alle fanden auch
wieder zurück. Andere waren
schon da: Vor dem Fernseher
beim Verfolgen der Fußball-EM.
Den Sonntagmorgen verbrachten
wir in Colmar – Pflichtprogramm
Museum: Im Unterricht hatten wir
viel zum Isenheimer Altar gehört,
also mussten wir ihn auch im
Original betrachten.
Der Nachmittag gehörte dann dem
11-er Kurs: Erläuterungen zu den
von allen angesteuerten zentralen
Plätzen und Gebäuden der Stadt –
en français, bien entendu. Das
Wetter, das in Colmar ein wenig
grau geworden war, hatte ein
Einsehen mit uns und ließ die
Sonne scheinen, jedenfalls für den
Hauptteil der Besichtigung. Am
Abend gab’s für viele eine weitere
Fußball-Session und die Frage
danach, ob „wir“ das
Deutschlandspiel am Montag
würden sehen können, wurde
immer dringlicher. Ja, wir
konnten, die zweite Halbzeit
nämlich.
Den Abschluss in Straßburg
bildeten jedoch vor diesem so
wichtigen Fußballabend
selbstständig durchgeführte
Aktivitäten (je unterschiedlich
intensiv Besichtigung von
Geschäften, Durchführung von
Interviews – die Leute auf der
Place Kléber, dem zentralen Platz
in der Innenstadt, waren laut
Aussagen ganz verschiedener
Schüler/innen dabei besonders
nett und auskunftswillig. Letzter
Treffpunkt vor dem Besuch bei
Herrn Dr. Hänsch: Parc de
l’Orangerie, direkt gegenüber des
Europarat-Gebäudes. Ab hier galt: à vous, les élèves de la 12e!
Die Schüler/innen der Jahrgangsstufe 12 (Ende des 2. Jahres Französisch) hatten sich schwerpunktmäßig mit dem, was es an Politischem rund um das Europa-Parlament gibt, beschäftigt und trugen ihre Ergebnisse bei freundlichem Sonnenschein ebenfalls in französischer Sprache vor. Chapeau!

Nachdem wir von Herrn Zizka, dem persönlichen Referenten von Dr. Hänsch durch die Sicherheitsschleuse und die Gänge sicher auf das Treppchen für die Fototermine
gebracht worden waren, trafen wir dort auf den für unsere Stadt und Region
zuständigen Herrn Dr. Hänsch: Er kam aus einer Ausschusssitzung, in der er geredet hatte, stellte sich strahlend mitten in die Gruppe und auf ging’s in den Raum, in dem die Schüler/innen beider Kurse ihre vorbereiteten Fragen stellen konnten – dieses Mal in deutscher Sprache. Herr Hänsch erklärte sehr klar und hoch kompetent, was er im Zusammenhang mit den Fragen zu seiner Funktion als Präsident des Europaparlaments und seinem Weg dahin und bis heute zu sagen hatte. Wir waren am Tag nach dem irischen „No“ zum Lissaboner Vertrag in Straßburg und Herr Hänsch erläuterte mögliche weitere Umgehensweisen mit diesem Nein. Gleichzeitig warnte er vor einem Wiedererstarken nationalistischer Bestrebungen und verwies eindringlich auf die Notwendigkeit eines zusammenarbeitenden Europas, in dem jeder Staat seine eigene Identität behalten könne und müsse und es gleichzeitig Aufgabe sei, vor diesem Hintergrund ein gemeinsames Handeln zu gestalten.

Nachdem wir eine Stunde lang die wenigen, in verschiedenen Sprachen miteinander
über Abfallvorschriften diskutierenden Abgeordneten bestaunt, die Übersetzungsleistungen registriert und beobachtet hatten, wie Abgeordnete sich in Listen eintragen und dann den Saal wieder verlassen (Herr Hänsch hatte uns auf die kollidierenden Termine des Alltagsgeschäfts hingewiesen), nahm uns unser Bus direkt
vor dem Ausgang des Parlaments wieder in Empfang – die Sonne schien immer noch. Pünktlich zur 2. Halbzeit des Spiels Deutschland gegen Österreich musste unsere Busfahrerin auch eine lange Pause einlegen – wie praktisch.

Nicht ganz so praktisch: eine kurze Vollsperrung der Autobahn wegen Montagearbeiten

an einer Schilderbrücke. So kamen wir eine halbe Stunde später als angekündigt gegen 1.45 Uhr wieder in Oberhausen an, müde, aber zufrieden. Das Wetter? Freundlich warm.

Straßburg ist ganz sicher auch eine Reise wert – und wer wissen möchte, was man
neben den Karikaturen zum deutsch-französischen Verhältnis noch im Tomi Ungerer-Museum sehen kann, muss einfach reingehen.

H. Fidelak, Französisch-Lehrerin

 

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