Bewerbungstraining

Das Bertha kooperiert hier mit außerschulischen Partnern, welche entsprechende Angebote durch Fachleute anbieten.

Bewerbungstraining

In ihrem letzten Jahr der Sekundarstufe I sollten die Schülerinnen und Schüler eine wichtige Lebensentscheidung treffen: Wie soll es nach dem Mittleren Bildungsabschluss (Erwerb nach der Einführungsphase in die Gymnasiale Oberstufe) weitergehen?

  • Einstieg in eine Berufsausbildung?
  • Schule – aber mit beruflicher Orientierung?
  • Schule und Allgemeine Hochschulreife?

Um diese Entscheidung vorzubereiten ist es wichtig, dass Facetten der Thematik im Denken und Tun jeder Schülerin/jedes Schülers lebendig werden.

Den Einstieg macht der Deutschunterricht mit einer Unterrichtsreihe zu Lebenslauf und Bewerbung.

Worauf es in der Berufwelt wirklich ankommt, erfahren die Schülerinnen und Schüler bei Bewerbungstrainings der Krankenkassen hautnah:
Die AOK schreibt in ihrem Internetauftritt:
„Bewerben mit Aussicht auf Erfolg – aber wie? Im AOK-Bewerbungstraining erfahren Sie alles zum Thema. Ihre Ansprechpartner sagen Ihnen im persönlichen Beratungsgespräch, welche Unterlagen zur vollständigen Bewerbung gehören und wie der Lebenslauf formuliert sein sollte. Zuvor allerdings müssen Sie sich über Ihren „Traumberuf“ klar werden, auch bei dieser Orientierung zwischen Wünschen und Realität hilft das Bewerbungstraining. Ein Stärken-/Schwächenprofil hilft dabei.
Das Auftreten im Vorstellungsgespräch bereiten wir schon mal gemeinsam vor. In Rollenspielen üben die Teilnehmer das erste Kontaktgespräch per Telefon und das spätere Vorstellungsgespräch. Einstellungstests werden erläutert und ein Zeitplan für die Bewerbungen aufgestellt.
Selten ist schon die erste Bewerbung erfolgreich. Mit Enttäuschungen und Stress nach einem Misserfolg umzugehen, gehört nun einmal dazu. Auch dazu gibt es Hinweise und konkrete Entspannungstechniken.“ (www.aok.de/bra/rd/127093.htm, 3.2.10)
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Marc-André Sikora schreibt in der Schulzeitung des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums· 26. Ausgabe · September 2007:
"Dienstag Morgen, 8.15 Uhr, die Klasse 9a trifft sich im CENTRO.
Blaumachen? Eisessen? Bummeln?
Nein – lebenspraktischer Unterricht ist angesagt, zusammen mit Sarah Messina, einer für Jugendliche zuständigen Mitarbeiterin der BARMER Ersatzkasse, und zwar über das Schreiben von Bewerbungen und das Verhalten beim Bewerbungsgespräch.
Marc-André, einer der beteiligten Schüler, berichtet: „Stifte und Blätter lagen bei unserer Ankunft schon bereit, damit wir uns Notizen machen konnten. Frau Messina teilte nach der Begrüßung für jeden von uns eine Musterbewerbung mit zugehörigem Lebenslauf aus. Dann erklärte sie uns am
Projektor, worauf man bei einer Bewerbung achten müsse. Bewerbungsbriefe, die nicht den festgelegten Normen entsprechen oder die Rechtschreib- bzw. Zeichensetzungsfehler enthalten, werden sofort zur Seite gelegt und mit ‚herzlichem Dank’ zurückgeschickt. Außerdem erklärte uns Frau Messina, worauf man achten müsse, wenn man in der Bewerbung oder im Lebenslauf etwas über persönliche Angelegenheiten schreibt. Zum Beispiel sollte man Schwächen besser
verschweigen anstatt falsche Angaben zu machen.
Anschließend sollten wir unter Zeitdruck einen Eignungstest bearbeiten. In solch einem Test werden unter anderem Konzentrationsfähigkeit, mathematisches Denken und Allgemeinwissen getestet. Das Allgemeinwissen umfasst zum Beispiel Fragen aus Politik, Zeitgeschehen, Geschichte, Geografie, Sport, Literatur, Wirtschaft und Umwelt.
Nach dem Test zeigte uns Frau Messina auf, wie ein Bewerbungsgespräch ablaufen könne. Man muss dabei vor allem auf sein Aussehen achten, immer bei der Wahrheit bleiben und durchaus seine eigene Meinung vertreten und sich nicht von ihr abbringen lassen. Wichtig sei außerdem, dass der ‚Chef’ nur etwa 30 Prozent des Gesprächs bestimme. Der Rest gehört dem Bewerber, damit der Gesprächspartner einen möglichst guten und vielseitigen Eindruck von dem Bewerber erhält.
Abschließend fragte Frau Messina noch vier Schüler, wie einzelne Zeugnisnoten zustande gekommen seien, ob und wo sie sportlich aktiv seien und ob sie Geschwister hätten. Auch derartiges könne man in einem Bewerbungsgespräch gefragt werden.
Meine Meinung: Ich fand das Bewerbungs-Training aufschlussreich und gut gestaltet, nicht zuletzt, da unsere Gesprächspartnerin Sarah Messina das Thema auf sehr nette Art und Weise vermittelt hat."

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Kooperation mit dem BIZ

BIZ steht nicht für Besonders Intensive Zeit, sondern für Berufsinformationszentrum. Dort kann man aber seine Zeit besonders intensiv für die eigene Berufswahl nutzen.


Im Berufsinformationszentrum (BIZ) erhalten die Schülerinnen und Schüler von Frau Heidrich-Schmitz aus einer allgemeineren Perspektive Antworten auf Fragen, die vor dem Eintritt in einen Beruf auftauchen.
Welchen Schulabschluss benötige ich, um mich auf eine Lehrstelle zu bewerben?
Wie werde ich Physiotherapeut?
Warum ist es wichtig, eine Note im Fach Religion auf dem Zeugnis zu haben?
Wann muss ich mich bewerben?
Wo finde ich Informationen zu Berufsfeldern, die mich interessieren? (http://berufenet.arbeitsagentur.de)
Wo gibt es ein Berufskolleg, das meinen Interessen entgegenkommt? (http://infobub.arbeitsagentur.de)

 

 

Im Gespräch mit Klassenlehrer/in und Eltern sollte anschließend bis zum Ende der Klasse 9 eine vorläufige Entscheidung hinsichtlich der oben gestellten Fragen getroffen werden:
> Einstieg in eine Berufsausbildung?
> Schule - aber mit beruflicher Orientierung?
> Schule und Allgemeine Hochschulreife?

 

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