Fraunhoferinstitut 2012

Girls- und Boysday am 26.04.2012

Allgemeine Informationen findet man auf den Seiten des "Boys Day" hier!

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Die Lehrerkonferenz vom 14.September 2005 hatte beschlossen, dass als Vorbereitung auf das Berufspraktikum in der 9. Klasse und als Sensibilisierung für die spätere Berufswahl die Politiklehrer/innen die Lebens- und Berufsorientierung von Mädchen und Jungen im 2. Halbjahr der Jahrgangsstufe 8 thematisieren und im Rahmen dieser Unterrichtseinheit Mädchen und Jungen am „Girls' and Boys‘Day teilnehmen.
Seitdem nehmen alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 regelmäßig teil, in diesem Jahr 77 Mädchen und 69 Jungen.
Die Mädchen lernen am Girls'Day Ausbildungsberufe und Studiengänge in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften kennen, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind.
Dies gilt umgekehrt genauso für die Jungen.
Unsere Mädchen lernten an diesem Tag folgende Betriebe bzw. Institutionen kennen:
• Fraunhofer Institut
• Projektteam City
• Polizei
• Hochschule Ruhr West

 

Die Jungen verteilten sich auf folgende Betriebe bzw. Institutionen:
• Kindertagesstätten
• Grundschulen
• Pflegeheime
• Evangelische Jugend Oberhausen


Im Anhang einige beispielhafte Berichte.

 

Tagesbericht über den Girlsday am 14.04.2011

Zu Beginn hielt Dr. Joachim Danzig als unser Ansprechpartner einen einleitenden Vortrag über das Fraunhofer- Institut für Umwelt-. Sicherheits-, und Energietechnik UMSICHT. So erfuhren wir die wichtigsten und sehr interessanten Informationen über das Institut
Nach diesen einleitenden Worten sollten wir uns in die jeweiligen Themengebiete aufteilen. Es wurden vier verschiedene Workshops angeboten
- Bionik
- Elektronik
- Programmierung
- Verfahrenstechnik
Nach einigem Hin und Her standen die Gruppen fest. Ich entschied mich für die Elektronikgruppe. Mit sieben Schülerinnen waren wir die kleinste Gruppe, was sich im Nachhinein als positiv herausstellte.
Jede Gruppe hatte einen eigenen Raum zur Verfügung mit den Materialien, die wir brauchten. Das Gebäude, in dem wir uns aufhielten war sehr groß. Wir sind an allen möglichen Dingen vorbeigekommen, wie z.B. an riesigen Maschinen und an Mitarbeitern, die einen Versuch mit Tierfutter gestartet hatten. Nach der Aufzugfahrt saßen wir nun in unserem Raum an einem ovalen Tisch und fingen direkt an, unseren Begleiter Rasit Özgüc, der uns alles erklärte und zeigte, zu interviewen. Auch unsere Vorstellungsrunde war relativ schnell beendet, sodass wir zum praktischen Teil, dem Bau einer Minialarmanlage, übergeben konnten.
Rasit Özgüc hatte für jeden von uns eine kleine Tüte mit den Gebrauchsmaterialien vorbereitet Er beantwortete uns dazu alle Fragen und wir besprachen die Montage der Bauelemente auf der Platine. Beim Bau mussten wir zusätzlich noch auf viele wichtige Einzelheiten und Vorschriften achten, wie z.B. auf die richtigen Minus- oder Pluspole. Damit alle Bauteile auf der Platine
befestigt waren, löteten wir das Ende des Drahtes an die Platine und knipsten anschließend den Rest des Drahtes ab. Um die Konstruktion in Betrieb zu sehen, stellten wir eine Verbindung mit Hilfe zweier unterschiedlich gepolten Drähten zwischen einer Batterie und der Platine her. Alle freuten sich, als die kleinen Lämpchen glühten.
Um das Ganze festzuhalten, machten wir zwischendurch noch ein paar Fotos für eine spätere Präsentation (...)
Als Höhepunkt des Girlsdays stellten zwei Frauen und ein Mann, die mit festen und besonderen Handschuhen bekleidet waren, ein Eis mit Stickstoff, das vorher noch Erdbeerbrei war, her. Das Experiment war faszinierend, weil eine Art Nebel über den Tisch schwebte
Das Fraunhofer- Institut war eine beeindruckende und neue Erfahrung für mich. Doch ob ich später einmal in einem naturwissenschaftlichen Beruf arbeiten möchte, kann ich beute noch nicht einschätzen.
Paula Eins, Klasse 8a

 

 

Protokoll vom Boysday am 14.04.2011

Ort: Katharinenschule Oberhausen, Jugendhof St. Katharina Oberhausen
Zeit 8.15 es 13.30 Uhr
Warum hast du dich für diese Einrichtung entschieden?
Da es meine ehemalige Grundschule ist und mir daher alte Lehrer gut in Erinnerung sind. Außerdem geht auch meine kleine Cousine auf diese Schule.
Verlauf des Tages
Zu Beginn des Tages wurde ich in die Klasse meiner Cousine geschickt, wo die Kinder aus der Klasse 2a gerade dabei waren ihre Taschen abzulegen, da in der 1. Stunde alle in die Kirche St. Katharina zum Kindergottesdienst gingen. Nach einer Stunde gingen wir zurück zur Schule und machten einen Stuhlkreis, wo die Kinder zuerst ein englisches Kinderlied sangen und darauf erzählten sie, was sie am Vortag machten. Darauf stellte ich mich vor und erzählte über den Boysday. Dann fragte die Lehrerin, ob die Kinder typische Frauen oder Männerberufe kennen. Es fielen Berufe wie Truckfahrer oder Sekretärin. Dann folgten 15 Minuten Pause. In der darauffolgenden Stunde schrieben die Kinder einen Deutsch-Test. Als auch diese Stunde vorbei war, durften die Mädchen gehen und nur die Jungen blieben zum Förderunterricht, da viele Jungen Schwierigkeiten beim Lesen der Uhr hatten. Dann war der Schultag vorbei und der Schulleiter schickte mich zum „Offenen Ganztag" im Jugendhof St. Katharina. Der Jugendhof ist eine Einrichtung, wo 3. und 4.Klässler der Katharinen- und Emscherschule spielen sowie Hausaufgaben machen können. Er liegt ca. 10 Minuten von den beiden Schulen entfernt, die direkt nebeneinander liegen. Im Jugendhof spielte ich mit einigen Kindern bis ca. 13:30 Uhr, als mich der Leiter des Jugendhofes entließ.

Fazit des Tages:
Es war ein äußerst lehrreicher sowie spaßiger Tag. Außerdem weiß ich jetzt, dass Frauenberufe wie Grundschullehrerin, die als „leicht" abgestempelt werden, alles andere als das sind. Sie sind stressig und anstrengend und gebühren daher Anerkennung.

Lukas Sobel, Klasse 8c

 

Girls&Boys-Day 14.04.2011— Niklas Fuest

Ich war für meinen Girls- & Boys-Day am 14. April 2011 im Antoniuskindergarten am Bernadushaus in Oberhausen
Ich war in der Igelgruppe bei meiner früheren Erzieherin Frau Dick. Als ich in meiner Gruppe war, sagte mir eine andere Erzieherin, dass ich mich zu den Kindern setzen
sollte. Wir haben „Forte Attack" (ein Kartenspiel von Star Wars), Lego und Dupla gespielt. Die Kinder haben mich die ganze Zeit gefragt, ob wir zusammen rausgehen können, aber die Erzieherinnen haben gesagt, dass wir noch ein bisschen warten müssten bis Frau Dick kommt. Als Frau Dick dann kam, durften wir nach draußen. Dort haben wir Fußball und fangen gespielt. Dann sollten wir wieder rein, um einen Stuhlkreis zu machen und dort haben wir erfahren, dass um 11 Uhr Pastor Bralic kommt. Wir sind nach oben zur Turnhalle und haben dort gewartet. Das Singen ging eine halbe Stunde. Anschließend durfte ich gehen.
Zuhause war ich vor dem Girls- & Boys-Day sehr nervös, aber das war völlig unberechtigt.
Mir hat es sehr gut gefallen und ich bin froh, dass meine Schule so etwas anbietet - so wäre ich nicht darauf gekommen.

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