Absprachen sind wichtig

Sie bringen für beide Seiten eine gewisse Verbindlichkeit und Verlässlichkeit. Hier sollen solche allgemeinen Absprachen gesammelt werden.

Das Hausaufgabenkonzept

Sie können es auch hier als pdf herunterladen.

Hausaufgabenkonzept des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums

 

Rechtliche Grundlage des Umgangs mit den Hausaufgaben ist – verbindlich für alle Lehrer und Lehrerinnen – der Hausaufgabenerlass, der die zeitlichen Höchstgrenzen festsetzt und auch didaktisch-methodische Hinweise gibt, sowie der Erlass zum Umgang mit Hausaufgaben an Tagen mit Nachmittagsunterricht.

  • Eindeutig Erlasslage ist: An Tagen mit verbindlichem Nachmittagsunterricht gibt es keine Hausaufgaben von diesem Tag für den nächsten Tag.
  • Einigkeit besteht auch darin, dass sich Hausaufgaben aus dem Unterrichtszusammenhang sinnhaft ergeben müssen und nicht automatisches Anhängsel oder gar Aufarbeiten des nicht erreichten Stundenergebnisses sind.
  • Hausaufgaben werden so gestellt, dass sie von den Schülerinnen und Schülern selbstständig, d.h. ohne fremde Hilfe, in angemessener Zeit gelöst werden können.
  • Hausaufgaben werden regelmäßig überprüft und für die weitere Arbeit im Unterricht ausgewertet.
  • Hausaufgaben werden so gestellt, dass sie die Selbstständigkeit der einzelnen Schülerinnen und Schüler fördern.

 

Der Schulvertrag des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums weist darauf hin, dass Schülerinnen und Schüler für einen gut vorbereiteten Unterricht mit verantwortlich sind und Eltern darauf achten, dass die Kinder  über einen ruhigen Arbeitsplatz verfügen und die schulische Arbeit Vorrang vor außerschulischen Aktivitäten hat.

 

Lernen benötigt Zeit.

Im Zusammenhang mit der Schulzeitverkürzung ergibt sich hieraus eine besondere Verantwortung der Lehrer/-innen, damit Schülerinnen und Schüler nicht über die Maßen belastet werden und sich in ihrer Freizeit ausreichend entspannen können.

Der Umfang der Hausaufgaben wird im Zusammenhang mit der erhöhten Stundenzahl pro Woche auf ein notwendiges Minimum reduziert.

Ergänzungsstunden bieten die Möglichkeit, Üben und selbstständige Arbeit stärker in den Unterricht zu integrieren.

Durch das Doppelstundenmodell wird die Häufigkeit von Hausaufgaben pro Woche reduziert.

Fächer mit traditionell mehr Hausaufgaben sollten sich möglichst nicht an einzelnen Tagen konzentrieren (Rhythmisierung).

 

Vereinbarungen für alle Stufen

Unverzichtbar bleiben die folgenden Hausaufgaben

·         individuelle Wiederholung für Klassenarbeiten

·         individuelle Berichtigung von Fehlern

·         Angleichen bei unterschiedlichem individuellen Arbeitstempo

·         Memorieren (Vokabeln, Gedichte, …)

·         mündliche Unterrichtsprotokolle

·         Einüben von Strategien

·         Individuelle Fördertipps umsetzen

·         Bereitstellen von besonderem Unterrichtsmaterial

·         Rechercheaufgaben Internet

·         Wochenplanarbeit

·         Wiederholungen mit Übungsheften

·         Aufgaben, die in besonderem Maße die Selbstständigkeit fördern (kleine selbstständige Arbeit, Referate, Aufbereiten von Gruppenarbeiten, …)

·         Bericht über das Berufspraktikum

·         Bericht über die Projektunterrichtswoche

·         Fachspezifische Arbeiten (z.B. Ku: Arbeit fertig stellen, Bi/Ch: Versuchsprotokoll eines Langzeitversuchs, D/E/F: Lesen von Romanen, Schauspielen, … ).

 

Vereinbarungen für die Erprobungsstufe

  • Die Schülerinnen und Schüler erhalten – besonders in den ersten beiden Jahren – methodische Hilfen bei der Organisation ihrer Hausaufgaben (Einführung des Bertha-Hausaufgabenheftes, Lerntage zum Thema Hausaufgaben und Vorbereitung von Klassenarbeiten, Hinweise zum Führen des Hausaufgabenheftes)
  • Der vom Fachlehrer/der Fachlehrerin geschätzte zeitliche Umfang einer HA wird auf der Seitentafel  notiert. Auf die Gesamtbelastung durch Hausaufgaben ist von allen Fachlehrern/-innen zu achten.

·      Es gibt eine Hausaufgabenbetreuung durch ältere Schüler/-innen, an der Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 – 7 nach Anmeldung gegen geringes Entgelt teilnehmen können (Jgst. 5 allgemein, Jgst. 6 und Jgst. 7 fachspezifisch).

 

Lehrerinnen und Lehrer

  • thematisieren Hausaufgaben regelmäßig bei den ersten Klassenpflegschaftsversammlungen eines Jahres
  • formulieren Hausaufgaben klar und verständlich und in schriftlicher Form (Tafel, Klassenbuch)
  • stellen Hausaufgaben rechtzeitig vor dem Schellen
  • ermuntern Schülerinnen und Schüler, die Hausaufgaben in Gruppen oder mit einer Partnerin/einem Partner zu erledigen.
  • regen Lernpartnerschaften an und honorieren den besonderen Einsatz in der sonstigen Mitarbeitsnote
  • überprüfen die Art der Anfertigung der Hausaufgaben durch Kontrolle der Schulhefte.
  • tragen die Hausaufgaben in Kurzform ins Klassenbuch ein
  • notieren fehlende Hausaufgaben in einer Liste im Klassenbuch
  • lassen fehlende Hausaufgaben, gegebenenfalls in einer erweiterten Form, nacharbeiten
  • überprüfen das Vorhandensein nachgearbeiteter Hausaufgaben
  • informieren die Eltern bei fehlenden Hausaufgaben (siehe Beschluss der LK vom 24.1.11)
  • suchen zusammen mit den Eltern und den schulischen Koordinatoren nach Halt gebenden Strukturen für Schüler und Schülerinnen, denen es nicht gelingt, die notwendigen Hausaufgaben zu erledigen (abzuzeichnendes Hausaufgabenheft, abzuzeichnendes Hausaufgabenprotokoll, Vereinbarungen zum Anfertigen der Hausaufgaben, ...)
  • unterstützen Schülerinnen und Schüler, die länger gefehlt haben, bei der Aufarbeitung des Versäumten, indem sie individuelle Kurzerklärungen und Hinweise zum Nacharbeiten geben und wichtige nachzuarbeitende Hausaufgaben nennen.

 

Schülerinnen und Schüler

·        erledigen Hausaufgaben regelmäßig

·        arbeiten vergessene Hausaufgaben oder Hausaufgaben, die sie nicht selbstständig erledigen konnten, nach der Besprechung unaufgefordert nach und legen sie dem Fachlehrer in der nächsten Stunde vor

  • die mehrfach ohne Hausaufgaben kommen, führen ein Hausaufgabenprotokoll, damit die zeitliche Belastung und die Art der Schwierigkeiten im Gespräch erörtert werden können
  • können sich während der einstündigen Mittagspause in einem Raum für Stillarbeit mit Hausaufgaben beschäftigen
  • die längere Zeit krank waren, arbeiten besonders wichtige Hausaufgaben nach.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beschluss der Lehrerkonferenz vom 19.12.2011

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